Ertragswert bei gepachteten Grundstücken

Erklärt von Erbrechtsanwalt Ruby

Unsichere Zukunft

Bei der Ertragsbewertung muss zwischen eigenen und zugepachteten Flächen unterschieden werden. Es sind zwei Bewertungen vorzunehmen. Zum einen die Bewertung eines gedachten Eigenbetriebs mit dem Eigenland und zum anderen eines Pachtberiebes mit dem Pachtland. Wichtig ist dabei, ob die Pachtflächen dauerhaft oder nicht dauerhaft hinzugepachtet sind. Von den Pachterträgen ist der Aufwand abzuziehen. Da nicht damit zu rechnen ist, dass das Pachtland für immer dem Landwirt zur Verfügung stehen wird, ist der an sich zu verwendende gesetzliche Kapitalisierungsfaktor zu ermäßigen. Das hat der BGH am 13.4.2016 entschieden.

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